26.02.2021

„Kindern und Eltern eine Auszeit gönnen“

CDU möchte den Runden Tisch „Ferienbetreuung“ erneut zusammenrufen

„Durch  die  Corona-Krise  sind  Schulkinder  und  viele  Kinder,  die  eine  Kita  besuchen, erneut seit vielen Wochen zuhause. Sehr vorsichtig und in sehr kleinem Umfang läuft der Schul- und Kitabetrieb wieder an, aber  derzeit  ist  noch  nicht  absehbar,  wann  es  eine Rückkehr zum normalen Betrieb geben wird“, begründet Maximilian Sandhowe den Vorstoß der CDU. 

„Auch jetzt sehen sich viele Eltern  durch  die  Mehrfachbelastung  von  Kinderbetreuung,  Haushalt  und  Homeoffice wieder an ihre Leistungsgrenzen gebracht.“

Die Ausschussvorsitzende des JSSSA Gisela Lamkowsky ergänzt in diesem Zusammenhang, dass diese Situation auch an den Kindern nicht spurlos vorbei gehen würde: „Kinder brauchen einfach andere Kinder. Der Umgang mit Gleichaltrigen ist extrem wichtig für ihre geistliche und körperliche Entwicklung.“

Die  CDU-Fraktion  schlage daher vor,  den  von  ihr  bereits  im  letzten  Jahr  beantragten Runden Tisch „Betreuung und Freizeit für Kita- und Schulkinder" erneut  einzuberufen, je nach Infektionsgeschehen könne dies als Präsenzsitzung oder in virtueller Form stattfinden, führt Sandhowe weiter aus.

„Gemeinsam  mit  den  beteiligten  Akteurinnen  und  Akteuren  aus dem vergangenen Jahr sollen Möglichkeiten für ein ansprechendes Ferienangebot ergänzend zu den festen Betreuungsangeboten der ÜBM in den Oster- und Herbstferien sowie von ÜBM und OJA in den Sommerferien erarbeitet werden. Um Eltern  zu  entlasten  und  Kinder  zu  fördern,  sollen  dabei  unter  Nutzung  vorhandener personeller  und  räumlicher  Kapazitäten  alle  Spielräume,  die  die  jeweils  geltenden Infektionsschutzvorschriften  eröffnen,  genutzt  werden.  Sollten  Präsenzangebote  nicht möglich sein, können gegebenenfalls auch Online-Angebote für Kinder eine denkbare Alternative sein“, sind sich die beiden Ratsmitglieder Lamkowsky und Sandhowe abschließend einig.

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