18.05.2020

„Kinder fördern, Eltern entlasten“

Eine Ausweitung des Not-Betreuungsangebots, hält die CDU-Ascheberg für wichtig, um mehr Kinder aus der häuslichen Isolation herauszuholen und auch Eltern zu entlasten.

Die schwierige Situation von Familien in den Zeiten der Corona-Krise war nun auch Thema einer Videokonferenz der örtlichen CDU.

„Viele Eltern sind durch die Mehrfachbelastung von Kinderbetreuung, Haushalt und Homeoffice immer mehr an ihre Grenzen gekommen, und ganz besonders an den Kindern geht diese Situation nicht spurlos vorüber. Kinder brauchen Kinder“, so Katrin Freisfeld, sachkundige Bürgerin im Schulausschuss.

Sehr vorsichtig und in sehr kleinem Umfang läuft der Schulbetrieb wieder an, aber noch ist nicht absehbar, wann es eine  Rückkehr zum normalen Schulalltag geben wird.

Daher sind nach Ansicht der CDU jetzt weitere, ergänzende Angebote gefragt, um die Situation von Familien in dieser belastenden Zeit zu verbessern, „selbstverständlich immer mit einem ausgearbeiteten und mit den Behörden abgestimmten Hygiene- und Sicherheitskonzept,“ wie Gisela Lamkowsky, Vorsitzende des Jugend-, Sport-, Senioren- und Sozialausschusses, versichert. „Uns geht es vor allem darum die Spielräume, die die geltenden Infektionsschutzvorschriften eröffnen, zum Wohle aller Kinder und deren Eltern zu nutzen und mit Leben zu füllen.“ 

Auf der einen Seite, so die Überlegung der CDU,  sind Räumlichkeiten vorhanden, die z.Zt. wegen der Corona-Krise nicht genutzt werden, die man aber für kleine Gruppen nutzen könnte, ebenso  auch Schulhöfe, Sportplätze, Aulen usw.

Auf der anderen Seite hat die Gemeinde in den letzten Jahren erhebliche Mittel in Schulsozialarbeit investiert, deren Mitarbeitende seit Beginn der Corona-Krise nur begrenzt digital, telefonisch oder in der Notbetreuung im Einsatz sein konnten.  

Unter der Nutzung aller Raumkapazitäten könnten diese Fachkräfte für eine Erweiterung des Betreuungsangebotes auch hier eingesetzt werden.

„In Gesprächen mit unseren Schulleitungen wurde unsere Einschätzung der Situation der Familien geteilt und ein solcher Bedarf bestätigt. Auch die Jugendhilfe Werne, als Träger der örtlichen Schulsozialarbeit, stand der Idee positiv gegenüber und will die Möglichkeiten dafür auslotsen“, erläutert Maria Schulte-Loh den Stand der Dinge.

In einem nächsten Schritt wird die CDU für die JSSSA-Sitzung am 2. Juni einen Antrag für einen möglicherweise auch virtuellen Runden Tisch einbringen, der sich mit allen beteiligten Akteuren mit der Situation nicht nur der Schul- , sondern auch der Kitakinder befassen soll. 

Hier soll ausgelotet werden, welche weiteren Möglichkeiten von Betreuungs- und auch Freizeitangeboten, insbesondere auch für die bevorstehenden Sommerferien, entwickelt werden können.

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