CDU ehrte ihre Jubilare
Ascheberg - Keine Wahlen, dafür die (Landtags-)Wahl: Der CDU-Gemeindeverband Ascheberg empfing seine Mitglieder zur Versammlung im Gasthaus Klaverkamp mit zahlreichen Wahlplakaten. Natürlich war auch Kreisvorsitzender Werner Jostmeier, der Landtagsabgeordnete kandiert wieder im Süden des Kreises, gekommen. Er stellte die Erfolgsbilanz der schwarzen-gelben regierung in Düsseldorf und die rot-roten Aussichten bei einer Abwahl der aktuellen Regierung in den Mittelpunkt seines Vortrages.
Zur Profilschule nahm Jostmeier nicht Stellung, danach wurde er auch nicht gefragt. Georg Pentrup warf hingegen die Frage auf, ob das Land das Geld für ein Heckrinder-Projekt in Davensberg nicht sparen könne. Es werde permanent über den Flächenverbrauch gesprochen. Jetzt werde in Davensberg Geld für ein Projekt des NABU verschwendet. Dr. Michael Schulze Ehring kritisierte ebenfalls, dass BUND und NABU Millionen bekämen.
Zum Heckrinderprojekt stellte Ludger Wobbe klar, dass die Idee aus der Tourismusförderung komme. Leute, die mit dem Tourismus zu tun haben, sehen das ganz anders“, hielt er Pentrup entgegen. Zudem werde das Gebiet als Ausgleichsfläche für den Ausbau der A1 genutzt.
Bei den Ascheberger Themen - in der Folge eines Rechenschaftsberichtes des Vorsitzenden Heinz Ringelkamp - fragten die Mitglieder beim Fraktionsvorsitzenden Ludger Wobbe wegen des Hauses Bultmann und der Altenbegegnungsstätte am Kirchplatz nach. Wunsch der Wortbeiträge: Mehr Druck in Richtung Lösung machen.
Der CDU-Gemeindeverband nutzte die Versammlung auch, um verdiente und treue Mitglieder zu ehren. Die Mehrzahl hatte sich allerdings schon im Vorfeld entschuldigt.
aktualisiert von Heinz Ringelkamp, 02.05.2010, 12:20 Uhr |