Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Risthaus,
meine sehr verehrten Damen und Herren!
Bei der Verabschiedung des Haushaltsplanes des vergangenen Jahres holte uns die Botschaft der neuen rot-grünen Landesregierung in Form geänderter Berechnungsmaßstäbe für die Schlüsselzuweisungen ein. Da die Landesregierung größtenteils bei dieser Umverteilung der Schlüsselzuweisungen zu Gunsten der großen Städte im Ruhrgebiet bleibt, werden wir auch zukünftig mit verminderten Landeszuweisungen zu rechnen haben.
Trotz aktuell höchster Steuereinnahmen steigt die Neuverschuldung für 2012 in NRW um weitere 3 Mrd. EUR.
Mit der Verlegung ihres Firmensitzes der Davert GmbH aus der Gemeinde Senden auf die ehemalige Oevermannfläche in die Gemeinde Ascheberg sehen die CDU eines ihrer zentralen wirtschaftspolitischen Forderungen erfolgreich umgesetzt. „Wir müssen jedoch weiter dranbleiben“, erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsausschusses Rainer Zahlten. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und seine Verwaltungsspitze haben durch ihr zielstrebiges Handeln und kurze behördliche Entscheidungswege diesen Erfolg geebnet.
Das seit Jahren geschlossene und engagierte Auftreten der CDU Fraktion für einen Rückkauf des Gewerbegrundstückes wurde kürzlich erst erfolgreich umgesetzt und ist die Grundlage des Erfolges. „Dass die Entscheidung dann so schnell Früchte tragen würde, übertraf dann auch unsere kühnsten Erwartungen“, stellte Rainer Zahlten noch einmal heraus.
100 Arbeitsplätze, davon 20 neu zu schaffende Stellen, werden nun in der Gemeinde Ascheberg entstehen. „Wir haben immer gesagt, dass trotz knapper Kassen und einer Vielzahl von Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Ascheberg nicht eingeschränkt werden darf“, so Zahlten weiter. Jetzt gilt aber auch diesen für Ascheberg wichtigen Ansiedlungserfolg zu nutzen. Nicht nur in der Innen-, sondern auch in der Außendarstellung kann die Gemeinde mit ihren sehr guten Standortfaktoren weiter punkten.
Aufgrund der momentan öffentlich geführten Diskussion über die Notwendigkeit einer solchen Dichtigkeitsprüfung, möchte die CDU Fraktion vor der Verlängerung der Frist bis zum Jahr 2023 die Ergebnisse einer solchen Diskussion abwarten und somit den Bürgerinnen und Bürgern mehr Planungssicherheit verschaffen.
Die CDU Fraktion bittet die Gemeindeverwaltung:
- vor einer kommunalen Festlegung grundsätzlich die Diskussion in der Landespolitik abzuwarten, ob eine so einschneidende Regelung, wie Sie in NRW Anwendung finden soll überhaupt Sinn macht und Bestand hat.
Die CDU wendet sich daher gegen die Vorschläge der GRÜNEN und der SPD bei den Planungen von Windenergieanlagen (WEA) sog. Windvorrangzonen aufzugeben.tung eingeräumt wird.
Was Gemeinde und Bürger in Ascheberg auf örtlicher Ebene zusätzlich für die Umwelt tun könnten und sollten, war am Donnerstagabend Thema in der Gaststätte Klaverkamp. Hierhin hatte der CDU-Gemeindeverband eingeladen, um einen umweltpolitischen Arbeitskreis ins Leben zu rufen. Nicht zuletzt wohl unter dem Eindruck von Fukushima und bevorstehender Energiewende stieß das Umweltthema auf Interesse, denn 25 Parteimitglieder nahmen das Diskussionsforum gerne an.
In der Ratsitzung am 22.02.2011 wurde der Haushalt mehrheitlich gegen die Stimmen der UWG und FDP verabschiedet. Im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung stellte der CDU-Fraktionsvorsitzende Ludger Wobbe die Frage: „Was wäre geschehen, wenn der Haushalt 2011 nicht verabschiedet worden wäre?“
Diese Frage wurde vom Bürgermeister Dr. Bert Risthaus wie folgt beantwortet:








